- Die Kraft-Wärme-Kopplung
stellt eine effiziente Methode
dar, durch Einsparung von Primärenergie zur Resourcenschonung,
wie verminderte CO2-Emission, beizutragen. Dieser Effekt
wird durch einen wesentlich besseren Wirkungsgrad gegenüber
herkömmlichen Kohlekraftwerken erzielt.
Kraft-Wärme-Kopplung ist die gleichzeitige, umweltfreundliche
Erzeugung von Strom und Wärme in einem System. Dabei wird
die thermische Energie (Motor- und Abgasabwärme) für
Heizzwecke oder als Prozeßwärme genutzt. Der dezentrale
Einsatz von KWK-Anlagen erfordert einen optimalen Verbrauch der
erzeugten thermischen Energie am Standort. Der produzierte Strom
wird zur Deckung des Eigenenergieverbrauches genutzt. Überschüsse
werden in das öffentliche Netz eingespeist. Der Gesamtwirkunggrad
der KWK-Anlagen liegen bei 90% (35% bis 40% elektrisch und über
50% thermisch).
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Es
gibt zwei technologische Systeme von KWK-Anlagen. Die häufigste
Form ist die Blockheizkraftwerk-Anlage bestehend aus einer Motor/Generator-Einheit
mit entsprechenden Wärmetauschern zur Auskoppelung der thermischen
Energie aus den Gemisch-, Kühlwasser-, Motorölkreisen
und dem Abgas. Dabei ist das Antriebsaggregat in der Regel als
Kolbenmotor aber auch als Turbine ausgeführt sein.
- Die zweite Kategarie stellt
die Brennstoffzelle dar, eine Technologie die sich zur Zeit in
der Entwicklung befindet und in den nächsten Jahren etablieren
wird.
- KWK-Anlagen werden der Bedarfsituation
des jeweiligen Einsatzortes angepaßt. Der Leistungsbereich
erstreckt sich von 5kW bis zu mehreren MW elektrischer Leistung.
Als Energieträger kommen Primärenergieträger (Erdgas,
Flüssiggas, Heiszöl...) aber auch regenerative Brennstoffe
(Pflanzenöl, Biogas, Deponiegas...) zum Einsatz.
BHKW-Anlagen können nach dem Wärme- oder dem Strombedarf
des zu versorgenden Objektes ausgelegt werden (siehe VDI-Richtlinie
2067 Blatt 7).
Voraussetzung dafür ist es den Jahresverlauf zu analysieren
und eine Jahresdauerlinie zu erstellen.
Anhand dieser erfolgt die Auslegung der Modulgröße
und Modulanzahl. Dabei sollte darauf geachtet werden, daß
die thermische Gesamtleistung der BHKW etwa 30% - 50% der thermischen
Spitzenleistung beträgt. Dies gewährleistet im allgemeinen
eine Abdeckung von ca. 50% - 80% des Jahreswärmebedarfes.
Bei der wärmegeführten Betriebsweise werden die BHKW-Module
je nach Wärmebedarf in der Leistung angepaß. Die Motoren
werden daher meist nicht im optimalen Betriebspunkt betrieben.
Wird stromgeführt gefahren oder die elektrische Leistung
in das öffentliche Netz eingespeist, so muß bei geringerem
Wärmebedarf die im BHKW erzeugte Wärme ungenutzt über
einen Notkühler an die Umgebung abgegeben werden
Die Berücksichtigung eines Speichersystems kann die jeweilige
Fahrweise wesentlich optimieren und die Betriebsdauer der BHKW-Module
deutlich erhöhen.
Durch die Nutzung der thermischen Überschußenergie
zum Antrieb von Adsorptionskältemaschinen (GBU-Adsorptionskältetechnik) kann die
Wirtschaftlichkeit der KWK-Anlagen weiter verbessert werden.
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- Neben der Nutzung von Blockheizkraftwerken ist in der Zukunft auch der Einsatz von Brennstoffzellen
möglich.
- In Gasen wie Wasserstoff oder
Methan enthaltene chemische Energie wird in Brennstoffzellen
direkt in Strom und Wärme umgewandelt. Da die Brennstoffzelle nicht nur extrem effektiv, sondern aufgrund
der geringen Schadstoffemissionen auch sehr umweltfreundlich
arbeitet, zählt sie zu den zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien.
- Vor allem zur Energieerzeugung
bietet die Brennstoffzelle eine erfolgversprechende Alternative,
für die jedoch noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsaufwand
nötig ist.
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